Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Institut für Pathologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Haus 28
 

Presse

XVII. Bionnale Speed Lecture Award 20190507

 

Berufung zum Professor für Experimentelle Pathologie

12.07.2018 - Prof. Dr. Christoph Garbers wurde auf die Professur für Experimentelle Pathologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen und leitet seit dem 1. Juli 2018 im Institut für Pathologie den Bereich Experimentelle Pathologie.

Prof. GarbersZur Person: Prof. Dr. rer. nat. Christoph Garbers, geboren 1982 in Lüneburg, studierte Pharmazie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach dem Abschluss des Studiums als Diplom-Pharmazeut und dem Erlangen der Approbation 2008 promovierte er 2011 am Biochemischen Institut in Kiel. Nach einem zweijährigen PostDoc-Aufenthalt am Institut für Biochemie und Molekularbiologie II der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf kehrte er 2013 als Arbeitsgruppenleiter ans Biochemische Institut der Universität Kiel zurück. Im Jahr 2016 folgte die Habilitation für das Fach Biochemie.
Wissenschaftlich beschäftigt sich Prof. Garbers hauptsächlich mit den molekularen Wirkmechanismen von Zytokinen sowie ihrer Rolle bei der Entstehung von Entzündungserkrankungen und der Tumorentwicklung. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Entwicklung und Charakterisierung von Substanzen, mit denen selektiv einzelne Zytokine blockiert werden können. Ziel ist somit neben dem grundsätzlichen Verständnis dieser Proteine die gezielte Entwicklung neuer Therapeutika zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen des Menschen. Hierbei kommen sowohl Zellkultur- als auch Tiermodelle zum Einsatz. Darüber hinaus interessiert er sich für die Regulation von Signaltransduktionswegen durch proteolytische Enzyme. Prof. Garbers hat mehr als 60 Arbeiten in Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren veröffentlicht. Seine Forschung wurde bislang mit mehr als  2 Millionen Euro Drittmitteln gefördert.

 

Volksstimme - Artikel zur Chemosensitivitätstestung
 aus der Magdeburger Volksstimme vom 10. Februar 2018

 

Volksstimme - Artikel zu 3D-Zellkulturen
 aus der Magdeburger Volksstimme vom 5. Februar 2018

 

Uniklinik Magdeburg als Zertifiziertes Prostatakrebszentrum
der Deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet


Das seit langem etablierte interdisziplinäre Prostatakrebszentrum des Universitätsklinikums Magdeburg erhielt im Dezember 2016 das Zertifikat und die Auszeichnung "Prostatakrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft". Eine solche Auszeichnung wird nur an Zentren verliehen, die ihre leitliniengerechte Behandlung in Qualität und Quantität in einem zweitätigen Audit gegenüber der DKG nachweisen. Geprüft werden dabei Mindestzahlen und Qualitätsstandards gemäß der sogenannten S3-Leitlinie für Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms.
Die Auftaktveranstaltung anlässlich der erfolgreichen DKG-Zertifizierung fand am 3. Mai 2017 im Zentralen Hörsaal (Haus 22) des Universitätsklinikums statt. Eingeladen waren Ärzte aus allen Kliniken unseres Hauses sowie anderer Kliniken, Urologen und weitere Ärzte aus niedergelassenen Praxen, Selbsthilfegruppen und die interessierte Öffentlichkeit.
Unter dem Motto "Gemeinsam zum Nutzen des Patienten" informierten Urologen, Radiologen und Strahlentherapeuten über neueste Erkenntnisse in der Diagnostik und Therapie bei Prostatakrebs, stellten die interdisziplinäre Prostatakrebs-Sprechstunde vor und berichteten, welche Vorteile ein Experten-Netzwerk für Betroffene und beteiligte Ärzte bietet.
Prof. Dr. Martin Schostak, Direktor der Universitätsklinik für Urologie und Kinderurologie, war 2001 Mitbegründer der bundesweit ersten interdisziplinären Sprechstunde dieser Art und seit 2007 Koordinator des bundesweit ersten interdisziplinären Prostata-Organzentrums gemäß DKG, und zwar während seiner damaligen Tätigkeit an der Charité. Daher war es ihm ein wichtiges Anliegen, dass die Urologische Universitätsklinik Magdeburg über den Zwischenschritt der ISO-Zertifizierung ebenfalls die DKG-Zertifizierung erhält.
Nach seinem Wechsel von der Berliner Charité nach Magdeburg im Sommer 2011 gründete Prof. Schostak die interdisziplinäre Sprechstunde, in der er gemeinsam mit dem Strahlentherapeuten Prof. Dr. Günther Gademann Patienten mit Prostatakrebs berät. Prof. Schostak: "Jeder Patient, bei dem ein Prostatakarzinom vermutet wird oder schon diagnostiziert wurde, braucht eine umfassende Beratung und ein maßgeschneidertes Konzept. Neben dem Primärziel der Heilung steht für uns bei allen Betroffenen ein Erhalt der maximalen Lebensqualität im Mittelpunkt."
An Prostatakrebs erkranken jedes Jahr etwa 70.000 Menschen in Deutschland. Prof. Schostak: "Der Krebs der Vorsteherdrüse ist eine Erkrankung mit einer sehr hohen Spannbreite: Auf der einen Seite kommen sehr gefährliche oder sogar primär metastasierte Krebse vor, auf der anderen Seite gibt es einen erheblichen Teil von Prostatakrebsen, die aus heutiger Sicht nicht sofort lebensbedrohlich sind und deshalb vielleicht auch nicht unbedingt hätten diagnostiziert oder behandelt werden müssen. Die individuelle Beurteilung für den Betroffenen, welcher Typ der Erkrankung vorliegt, und ob und welche Behandlung für ihn am besten geeignet ist, erscheint sehr schwierig." Doch wann empfiehlt sich eine Strategie des Abwartens und wann ist sofort mit einer aktiven Therapie zu beginnen?
Es gibt unterschiedliche Optionen, wie die radikale Prostatektomie und perkutane Radiotherapie, aber auch sogenannte alternative Therapieverfahren, zum Beispiel eine fokale Therapie. Es gilt daher immer individuell über die optimale Behandlung zu entscheiden.


→ zum Internetauftritt der Klinik

Team Prostatazentrum   von links:
Prof. Dr. med. M. Kreißl,
Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. G. Gademann,
Prof. Dr. med. M. Schostak,
OÄ Dr. med. A. Lemke,
Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. J. Haybäck,
Prof. Dr. med. M. Pech,
OA Dr. med. A. Janitzky

 

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 4-2017 Seite 16
Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 4-2017 Seite 17
Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 4-2017 Seite 18
 aus dem Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 4/2017

 

Identifizierung neuer Marker für die Therapie von Kolonkarzinomen
Der Magdeburger Pathologe und Institutsdirektor Prof. Dr. Dr. Johannes Haybäck berichtet gemeinsam mit internationalen Forschern des OncoTrack Konsortiums im Fachjournal Nature Communications über neue Biomarker für die Dickdarmkrebstherapie. → zur Originalveröffentlichung
weiterführende Informationen finden Sie auch bei der Management GmbH Campus Berlin Buch, bei der Health Capital Berlin-Brandenburg und in einer Zusammenfassung des Geschäftsführers der cellular phenomics & oncology GmbH   |   Pressemitteilung der Universität

 

Doppelter Vortrag: Abschieds- und
Antrittsvorlesung am Uniklinikum

Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am kommenden Dienstag, dem 13. Dezember, zu einer gemeinsamen Abschieds- und Antrittsvorlesung des ehemaligen und des neuen Direktors des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Magdeburg ein. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Theoretischen Hörsaal (Haus 28 auf dem Campus Universitätsklinikum, Leipziger Straße 44).
Prof. Dr. med. Albert Roessner leitete das Institut seit 1993 bis zu seiner Emeritierung zum 30. September diesen Jahres. Er hat für seinen Vortrag das Thema "Cellularpathologie im 21. Jahrhundert" gewählt. Der neuberufene Institutsdirektor Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Johannes Haybäck widmet sich anschließend dem Thema "Pathologie: Die Zukunft ist schon da!".
Prof. Dr. Dr. Haybäck, Jahrgang 1977, arbeitete bis zu seiner Berufung an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als Koordinator für Krebsforschung, Lehre, Aus- und Fortbildung des Comprehensive Cancer Center (CCC) in Graz und leitete die Abteilung für Neuropathologie am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz.
  Abschied und Antritt
in einer Vorlesung

Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 13. Dezember zu einer gemeinsamen Abschieds- und Antrittsvorlesung des ehemaligen und des neuen Direktors des Instituts für Pathologie des Universitätsklinikums Magdeburg ein.
Prof. Dr. med. Albert Roessner leitete das Institut seit 1993 bis zu seiner Emeritierung zum 30. September diesen Jahres. Er hat für seinen Vortrag das Thema "Cellularpathologie im 21. Jahrhundert" gewählt. Der neuberufene Institutsdirektor Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Johannes Haybäck widmet sich anschließend dem Thema "Pathologie: Die Zukunft ist schon da!".
Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Haus 28 auf dem Campus des Universitätsklinikums, Leipziger Straße 44.
Prof. Haybäck & Prof. Roessner   von links:
Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. J. Haybäck,
Prof. Dr. med. A. Roessner


Die Texte wurden entnommen aus der Magdeburger Volksstimme (rechts) und dem Elbe-Kurier Magdeburg (links), jeweils vom 10. Dezember 2016.


Pressemitteilung der Universität

 

Experte aus Graz wird Chef-Pathologe
Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Johannes Haybäck hat seine Tätigkeit als Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Magdeburg aufgenommen. Er trat am 1. Oktober die Nachfolge von Prof. Dr. med. Albert Roessner nach dessen Verabschiedung in den Ruhestand an. Prof. Dr. Dr. Haybäck arbeitete bis zu seiner Berufung an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als Koordinator für Krebsforschung, Lehre, Aus- und Fortbildung des Comprehensive Cancer Center (CCC) in Graz und leitete die Abteilung für Neuropathologie am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz.
aus der Magdeburger Volksstimme vom 18. Oktober 2016   |   Pressemitteilung der Universität

 

Volksstimme - Artikel zur Emeritierung Prof. Roessner
 aus der Magdeburger Volksstimme vom 14. September 2016

Letzte Änderung: 18.05.2019 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
Direktor
Univ.-Prof. Dr. med. univ.
Dr. sc. nat. Johannes Haybäck

Hausanschrift
Universitätsklinikum
Magdeburg A.ö.R.
Institut für Pathologie
Leipziger Straße 44
39120 Magdeburg

Standort
Haus 28

Kontakt
Telefon 0391 / 67-15817
Telefax 0391 / 67-15818
ipa@med.ovgu.de

Befundauskunft
Telefon 0391 / 67-15827

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